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Australien ist ein riesiges Land. Um von von A nach B zu kommen, muss man in der Regel lange Strecken reisen. Um das Beste aus dem ‚Dazwischen‘ zu machen , gibt es in Australien die folgenden Optionen:

(1)  Auto / Wohnmobil mieten
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Natürlich kannst du dir ein Auto oder ein Wohnmobil mieten. Wenn du eine One-way-Strecke planst, den Wagen also an einer anderen Station abgeben willst, als du es anmietest, könnte das allerdings tendenzell eher teurer sein. Generell gilt: Pass auf, auf welchen Anbieter du dich einlässt; einige sind bereits dafür bekannt, ziemlich Wracks von Autos zu vermieten. Und in jedem Fall , wenn du unterwegs bist: Versuch, gut vorbereitet sein! Lerne ein paar grundlegende Handgriffe und Know-how zur Instandhaltung des Autos (wo findest du im Notfall was, Reifen wechseln etc.). Vor allem, wenn du vorhast, quer duchs Outback zu fahren, wo die nächste Tankstelle oder die nächste bewohnte Farm ein paar hundert Kilometer entfernt sein kann.

 

Campervan Miete – Anbieter: Travellers‘ AutoBarn, Wicked Campers, Jucy, Spaceships

(2) Relocation Deal
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Wenn man Glück hat und / oder geduldig genug ist, kann man auch einen so genannten Relocation Deal einsacken. Das bedeutet, dass man u.U. ein sehr schönes, komfortables Wohnmobil, oder sogar einen 4WD (nicht nur einen Kleinbus und ein Zelt) für einen geringen, symbolischen Preis (bis zu 1 AUS $ pro Tag – plus Benzinkosten natürlich) mieten kann. Manchmal bekommt man sogar eine Vergütung für die Kraftstoffkosten . Dein Teil der Abmachung : Du fährst das Fahrzeug von dem angegebenen Ort der Anmietung zu einer festgelegten Drop-off-Station, und zwar innerhalb einer bestimmten Zeit (in der Regel etwa eine Woche oder weniger, je nach Entfernung). Die Zeitbegrenzung ist ein limitierender Faktor, aber wenn man gerne auf eigene Faust durch ein Gebiet touren möchte, das nur mit einem 4WD zugänglich ist (in Australiens Top End z.B., oder in der Kimberley-Region in WA), dann könnte dies eine preiswerte Möglichkeit sein, an so ein Gefährt ranzukommen.

Check diese Websites für aktuelle Relocation Deals:
http://www.standbyrelocs.com/
http://www.relocations2go.com/
http://www.transfercar.com.au/

(3)  Auto / Campervan kaufen
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Autokauf ist eine Option, die viele Backpacker in Australien wählen. Es macht dich flexibel, du kannst fahren wohin du willst und kannst dir dafür so lange Zeit nehmen, wie es dir passt. Es kann allerdings nicht schaden, ein wenig Technisches über Autos zu wissen – um sicher sein zu können, dass du nicht für viel Geld eine verrostete Todesfalle kaufst. Achte auch darauf , dass das Auto , das du kaufen möchtest, einen Fahrzeugschein hat – den wirst du für die Registrierung benötigen. Der Automarkt ist recht umfangreich und nicht sehr kompliziert, Kauf- und Verkaufsangebote in Form von Anzeigen und Aushängen findest du oft an schwarzen Brettern in Hostels und im Internet:
http://www.cars4backpackers.com.au/
http://www.carsales.com.au/

Es macht Sinn, von anderen Backpackern zu kaufen, weil sie evtl. zusätzliche Campingausrüstung mit verkaufen möchten, die du vielleicht sowieso brauchst – in solchen Fällen kann man oft einen günstigen „Paket-Preis“ aushandeln. Ansonsten lohnt auch häufig ein Blick in die Tageszeitungen: Ein Automobil-Teil ist Freitags im Sydney Morning Herald und in der Herald Sun (Melbourne) zu finden, und am Samstag in The Age (Melbourne). Trading Post ist ein großes Online-Anzeigenportal, das auch einen Blick wert sein könnte: http://www.tradingpost.com.au/.

Allerdings solltest du bedenken, dass es einige Zeit kosten könnte, bevor du das Auto vor deiner Heimreise wieder verkauft hast. Außerdem kann das Auto an Wert verlieren (bzw. man kann in die Situation kommen, dass man das Auto schnell noch loswerden und deshalb jedes noch so schlechte Kaufgebot annehmen muss, wenn man Pech hat). Ein Autokauf erfordert natürlich auch die Investition einer recht große Geldsumme auf einmal (für die Geldbörse eines Budget-Travellers).

Wenn du weißt, dass du kaufen willst, überleg‘ dir ob es ein Campervan sein soll, oder ein Auto (plus günstiges Zelt und Campingausrüstung zum Übernachten). Wenn du nicht allein reisen willst, oder einfach noch Platz in deinem Wagen hast, kannst du an Benzinkosten sparen, indem du andere Traveller mitnimmst und ihr die Kosten teilt. Du kannst die Hostels vor Ort nutzen, um einen Aushang dort zu machen: Eine Notiz mit deinem Angebot, Abreisedatum, Ziel und Kontaktdaten (Australische Handynummer/Email).

(4) Trampen & Mitfahren
Use someone else’s car or campervan! You chip in for the fuel, share you  Benutz‘ einfach das Auto oder Wohnmobil von jemand anderem! Du gibst was dazu für’s Tanken, teilst Reiseerlebnisse und erfährst mehr über das potenziell sehr interessante Leben eines anderen Reisenden. Es ist eine großartige Möglichkeit, um zukünftige Freunde kennen zu lernen. Aber wähle gut aus, mit wem du deine Zeit verbringen möchtest – ihr werdet einige Zeit eng aufeinander hocken. Und natürlich kann Trampen gefährlich sein. Fahr‘ besser nicht per Anhalter ins Outback – niemand will dort ohne Nahrung oder Wasser liegenbleiben. Versuch‘, Mitfahrgelegenheiten im Voraus zu vereinbaren und triff‘ die Person(en), die mitfahren. Wenn ihr miteinander auskommt, kann man eine Menge Spaß und Wissen teilen, oder auch Rezepte, Kontakte …

(5) Greyhound-Busse
Greyhound Australia fährt auf vielen Strecken durch den ganzen Kontinent. Die Überland-Busse fahren regelmäßig zwischen den wichtigsten Reisezielen an der Ostküste (also in New South Wales und Queensland ), aber es gibt sogar auch Buslinien durch das wilde Outback im Zentrum des Kontinents, durch die Nullabor Ebene und entlang der Westküste. Auf den weniger befahrerenen Strecken fahren die Busse verständlicherweise nicht allzu häufig. Die Tickets sind relativ günstig, und es gibt auch Hop-on -Hop -off-Angebote: Damit kann man eine bestimmte Strecke (one-way) in einem Zeitraum von in der Regel 90 Tagen abfahren, und unterwegs so oft ausstiegen wie man möchte, und wo man möchte. Ein wenig teurer sind die so genannten Kilometer-Pässe, die für 12 Monate gültig sind . Der Preis hängt davon ab, wie viele Kilometer „Credit“ man kauft – diese Kilometer kann man dann abfahren, wie bei einem Prepaid-System (wieviele Kilometer eine bestimmte Strecke „kostet“, ist für die einzelnen Strecken beim Online-Ticket-Kauf angegeben). Mit einem Kilometer-Pass reist man flexibeler, denn man kann auch spontan seine Route ändern und hinfahren, wo man möchte.

(6) Flug
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Wenn du gerade nicht scharf darauf bist, die Landschaft auf dem Weg zu deinem nächsten Ziel zu erleben, kannst du einfach fliegen und Zeit sparen. Fliegen ist natürlich in der Regel teurer als die Überland-Reise-Alternativen, aber es gibt mehrere Low-Cost-Airlines bei denen man nach Angeboten suchen kann:

Jetstar ist Qantas‘ Low-Cost-Ableger

Virgin Australia ist der VirginAir Service für die Pazifik-Region

Tiger Airways Australia – Tiger Airways ist eine in Singapur ansässige asiatische Billigfluglinie, die seit einigen Jahren auch Linienflüge in Australien und im pazifischen Raum anbietet. Aus Gründen der Kostenminimierung hat Tiger Airways an manchen Abflughäfen ein eigenes kleines Flughafen-Terminal, anstatt das Flughafengebäude mit den übrigen Flughafeneinrichtungen zu nutzen (dadurch spart die Fluglinie Flughafengebühren). Achtung: Gepäckaufgabe ist bei der Flugbuchung standardmäßig nicht enthalten, sondern muss explizit (für Extra-Kosten) hinzugefügt werden.

(7) Zug
100_5245There are only few railway routes in Australia, and rail service is not too frequent, on some routes there are only one to two departures per week. Some routes have only one set of rails for long stretches – with only few trains departing there aren’t too many trains coming the other way either.

Taking the train is neither the fastest nor the cheapest way to travel in Australia. It is something you do for the experience, because it has a vintage touch.

Recommendable routes: The Indian Pacific (goes through the Nullabor Plain, from Sydney/Adelaide to Perth) or The Ghan (goes straight through the Red Centre, Adelaide – Alice Springs- Darwin).

(8) Guided Tours
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The Guided cross-country tours are on offer in all the backpackers‘ travel agencies. They usually include transport, overnight stays, food and entrance fees for National Parks etc. The longest routes are along the East Coast, the West Coast, and straight through the Red Centre (from Melbourne/Adelaide up to Darwin or the other way round). You’ll find some Hop-on-hop-off bus services and a lot of shorter tours to local destinations, which will usually return to their place of depature. They are not necessarily much more expensive than doing the same trip individually. And you also get to meet a lot of fellow travellers.

My personal recommendation? Pick a good mix! The mode of transportation is a decisive factor moulding your experience of the country, especially in such a far-stretched destination as Australia. You’ll necessarily spend a lot of time sitting and moving. You should make the effort and try as many different modes of transportation as possible.
And remember: The journey is the reward.

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