100_5148 Kopie

Canyons sind ein erstaunliches Naturphänomen. Die bekanntesten Beispiele sind natürlich der Grand Canyon oder der Bryce Canyon Nationalpark in den USA.

Aber es gibt auch kleinere (und nicht so bekannte) Canyon-Gebiete, die sehenswert sind: Z.B. den Sharyn-Canyon in Kasachstan, oder den, um den es in diesem Post geht: Kings Canyon. Er ist Teil und Hauptattraktion des Watarrka-Nationalparks im australischen Northern Territory.

100_5148 Kopie

Es ist, zugegeben, ein eher kleiner Canyon, aber dennoch eine extreme Erfahrung und eine sichere und lohnende Reise. Man kann ihn in einem relativ kurzen Hike erklimmen und von oben hat man Aussicht über die fast die gesamte Länge, über die sich der Felsspalt erstreckt – und vom Aussichtspunkt oben gibt es einen Weg in den Canyon hinein. Hier, an einem Ende des Canyons, findet man die meiste Zeit des Jahres ein Wasserloch,  (Australien-typisch „Billabong“ genannt), in dem man sich nach dem anstrengenden Hike in trocken-heißem Klima erfrischen kann.

100_5145 Kopie

Die Kings Canyon ist Teil des so genannten „Red Centre“ von Australien, dessen Aushängeschilder die  Landschaflichen Ikonen Uluru, The Olgas und Kings Canyon bilden. Der Ort, von dem die meisten Besucher ihren Hiking-Trip zu diesen Sehenswürdigkeiten starten, heißt Alice Springs – es ist die einzige Stadt in der Nähe (eigentlich ist es die einzige Stadt für tausende von Kilometern, in welche Richtung auch immer). Falls du dich auf dem Weg dorthin zu machst, bringe auf jeden Fall genügend Zeit für alle drei Sehenswürdigkeiten mit – jeweils mindestens einen Tag. Es gibt jede Menge Tourismusunternehmen, die Führungen anbieten – in der Regel eine Dreitägige Tour, die diese wichtigsten Sehenswürdigkeiten beinhaltet. Man kann aber auch  einfach ein Wohnmobil mieten (evtl. mit ein paar Reisepartnern, um die Kosten teilen zu können) und einen Camping-Ausflug auf eigene Faust machen, in deinem eigenen Tempo. Dabei sollte man auf einem öffentlichen Campingplatz übernachten (um die natürliche Umgebung des Outbacks nicht zu viel zu stören); außerdem ist ein ausreichender Wasservorrat unerlässlich (es ist eben Wüste, da machste nix) – und nimm immer deinen Müll mit, wenn du weiterfährst.

Aber auch wenn du dich für eine geführte Tour entscheiden solltest: Bereite dich gut vor und bring gute Wanderausrüstung mit! Alte, aber bequeme Schuhe sind in der Regel sinnvoller als neue, teure High-Tech-Treter: Füße brauchen Zeit, sich an ihre Umgebung zu gewöhnen.

100_5141_cropped

1 Kommentar

  1. Ich habe das Foto gesehen und dachte: „Oh, da warst du auch!“. Das Wasserloch war wirklich klasse. Die Abkühlung tat nach der anstrengenden Wanderung total gut. Schöner Artikel!

    Herzlich
    Anna

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *